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CDU Bürgergespräch in Ützhausen
"Was unsere Partei den Bürgerinnen und Bürgern von Ützhausen vor der letzten Kommunalwahl versprochen hat, das konnte fast alles auch verwirklicht werden".
So lautete das Fazit des Ersten Stadtrates Norbert Schäfer auf einer gut besuchten Bürgerversammlung in Ützhausen, auf der er sich gleichzeitig für die zahlreichen Eigenleistungen der Ützhäuser bei der Umsetzung der Maßnahmen bedankte.
Was konnte erreicht
werden?
Im Anschluss daran zählte er noch einmal konkret auf, was in den vergangenen fünf Jahren von kommunaler Seite sich in Ützhausen bewegt hat. Die Maßnahmen haben sich dabei auf drei Komplexe konzentriert:
1. Die Teilerschließung des Neubaugebiets.
2. Zahlreiche * in und um das Dorfgemeinschaftshaus, z. B.:
- die Dachsanierung;
- die Fenster- und Fassadenerneuerung;
- der Einbau neuer Heizkörper im DGH;
- die Bereitstellung des Materials für verschiedene Innenarbeiten im DGH, die in Eigenleistung erfolgten;
- die Errichtung der Stützmauer am DGH.
3. Die finanzielle Unterstützung der SG Kreutzersgrund beim Bau einer Gerätehalle am Sportplatz.
Während sich die CDU, so Schäfer, in mehreren Ortsbesichtigungen in Ützhausen vom Baufortschritt dieser Maßnahmen überzeugt, zusammen mit dem Ortsbeirat Lösungen für Probleme entwickelt und mit den beiden anderen Koalitionsparteien die Finanzierung der Maßnahmen in den Haushalten sichergestellt habe, sei die SPD in fünf Jahren kein einziges Mal in Ützhausen gewesen und habe die Bereitstellung der notwendigen Gelder in den jeweiligen Haushalten abgelehnt.
Was soll in den nächsten Jahren erreicht werden?
Für die nächste Legislaturperiode habe sich die Schlitzerländer CDU wieder einiges für Ützhausen vorgenommen, was in bewährter Zusammenarbeit mit Ortsbeirat, Ortsbürgern und zuständigen Behörden realisiert werden solle:
- die weitere schrittweise Sanierung des DGH von innen;
- die Anschaffung einer neuen Bestuhlung für das DGH;
- die Renovierung der Hausmeisterwohnung im DGH;
- die Versorgung von Ützhausen mit schnellem DSL;
- die Oberflächensanierung der Ortsdurchfahrt;
- eine preiswerte, möglichst einvernehmliche Regelung für die Befestigung der Straße "Am Rosengarten".
Der Erste Stadtrat betonte in diesem Zusammenhang auch das Engagement der beiden Ützhäuser Stadtverordneten Walter Ritz, der ja auch Stadtverordnetenvorsteher ist, und Jens Güldner, die sich unaufgeregt, aber bestimmt für die Belange ihres Heimatdorfes eingesetzt hätten und für die CDU ein wichtiges Bindeglied zu Ützhausen seien.
Diskussion zu
verschiedenen Themen
Nachdem sich Ortsvorsteher Bernd Allendorf bei Bürgermeister Hans-Jürgen Schäfer und der Union für die gute Zusammenarbeit in den letzten fünf Jahren bedankt hatte, ging es in der anschließenden Diskussion um den momentanen Sachstand für die Bereitstellung von schnellem DSL, die Investitionsquote in Ützhausen im Vergleich zu anderen Stadtteilen und die finanzielle Ausstattung der Stadt.
Hierzu stellte Bürgermeister Hans-Jürgen Schäfer fest, der es sich auch bei dieser Veranstaltung seiner Partei nicht hatte nehmen lassen dabei zu sein, dass damit gerechnet werden könne, dass Ende dieses Jahres die Versorgung von Ützhausen mit schnellem DSL zur Verfügung stehe.
Zur Frage eines Ortsbürgers nach der Investitionsquote im Vergleich zu anderen Stadtteilen stellte Schäfer fest, dass Investitionen nicht nach bestimmten Quoten, sondern nach Notwendigkeiten im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel vorgenommen würden.
Dies könne man am Beispiel der Kanalisation gut nachvollziehen. Dort habe die Notwendigkeit bestanden, die letzten Stadtteile des Schlitzerlandes an das öffentliche Kanalnetz anzuschließen, weswegen in diese drei Stadtteile rund 4 Mio. Euro in den letzten Jahren geflossen seien. Als Ützhausen vor Jahren kanalisiert worden sei, sei dies ebenso gewesen.
Was die finanzielle Ausstattung der Stadt betreffe, so erklärten Bürgermeister und Erster Stadtrat übereinstimmend, dass hier ein generelles Umdenken zugunsten der Gemeinden erfolgen müsse.
Sie forderten in diesem Zusammenhang die Einführung eines Flächenbeitrages im Rahmen des kommunalen Finanzausgleiches, der die Benachteiligung großer Flächengemeinden wie Schlitz abfedere.
CDU-Stadtverband
21.02.2011CDU Newsticker
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